Osteopathie für junge FamilienOsteopathie für junge Familien

Herzlichen Glückwunsch zum neuen Baby!
Oberste Devise: Keine Panik.

Bevor Sie sich für eine osteopathische Behandlung entscheiden, lassen Sie das neue Leben erstmal in der Welt ankommen.

Wenn Ihnen etwas auffällt,

  • Überstreckung
  • Verformtes Köpfchen
  • „Schokoladenseite"

... ist eine Behandlung in der 4. oder 5. Lebenswoche sinnvoll.

Wenn diese Beschwerden noch dazu kommen:

  • Kein komplettes Einsaugen der Brustwarze
  • Schreien, als hätte jemand mit einer Nadel gepiekst,

empfehle ich eine Behandlung schon in der 2. Lebenswoche, um die Stillsituation zu entspannen.

Was passiert in der Behandlung?

Dezente Berührungen an Hals, Rücken, Becken, Kopf und Bauch geben Aufschluss über eventuelle Blockierungen im Gewebe des Babys, die dann durch vorsichtige Techniken gelöst werden.
Manchmal ist es das klassische Kiss-Syndrom, d.h. der oberste Halswirbel weicht aus der Achse ab und lässt sich sanft in Position schieben, manchmal sind es einfach Spannungen im Gewebe, die sich noch sanfter lösen lassen.
In seltenen Fällen verweise ich auf SpezialistInnen, die manipulieren/einrenken oder, bei schwerwiegenden neurologischen Problemen, auf Vojta-TherapeutInnen.
Osteopathie ist einfach, schonend, kann viel, aber nicht alles. Strukturelle Änderungen und neurologische Defizite lassen sich nicht beheben, höchstens lindern oder begleiten.

Ich, Gabi Sommer, habe zunächst lustige Sachen an der RUB studiert, gleichzeitig ein Baby gekriegt (das jetzt erwachsen ist) und dann weitgehend alleinerziehend Physiotherapie in Bochum, Osteopathie bei der International Academy of Osteopathy gelernt, in der Praxis Hagin/Wattenscheid Praxiserfahrung mit Säuglingen 2001 bis 2007 genossen, Fortbildungen in Manueller Therapie, Entwicklungskinesiologie etc. absolviert.
Seit 2008 arbeite ich als Selbstständige Osteopathin und kooperiere seit dem Hebammenstreik am 16.3. 2011 mit der Hebammenpraxis von Heidi Bösel und Sabine Bunne.
Frauen brauchen Hebammen!